Flugangst

Tipps gegen Flugangst: Wenn das Herz rast und Panik aufkommt

Endlich wieder stressfrei fliegen – ohne feuchte Hände und Schweißausbrüche!

Flugangst ist weit verbreitet. Und es trifft jeden: Jung und Alt, Mann und Frau, Vielflieger und Gelegenheits-jetter.

Rund ein Drittel der Passagiere, die in ein Flugzeug steigen, leiden unter Flugangst. Feuchte Hände, ein komisches Gefühl, Schweißausbrüche oder gar regelrechte Panikattacken – die Palette der Symptome bei Flugangst ist riesengroß.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Haben auch Sie Flugangst?

Hier schon mal ein paar Tipps vorweg:
  1. Sich ablenken
    Um nicht zu grübeln und über Geräusche nachzudenken, sollte man sich auf alle Fälle ablenken. Dabei hilft ein spannendes Buch, Musik hören, essen, versuchen zu schlafen oder mit dem Nachbarn zu plaudern.
  2. Entspannungs- & Atemtechniken
    Angst und Muskelentspannung können nicht parallel existieren. Nach dieser Erkenntnis entwickelte der Amerikaner E. Jacobson die „Progressive Muskelentspannung“. Diese Methode mit gezieltem Anspannen und Entspannen von Muskeln ist von jedem leicht und relativ schnell zu erlernen. Kurse bieten vielfach Volkshochschulen an, die Entspannung kann aber auch mit Büchern oder DVD beigebracht werden. Auch andere Entspannungstechniken wie Autogenes Training helfen. Bei Angst neigen Menschen zu einer flachen, schnellen Brustatmung. Um der Angst entgegenzutreten, ist es sinnvoll, tief und bewußt in den Bauch zu atmen.
  3. Kleidung & Essen
    Unbedingt bequeme Kleidung tragen, die nicht einengt. Vor dem Flug nur etwas leichtes essen, schwere Kost liegt bei Flugangst noch schwerer im Magen. Auf Alkohol während des Fluges verzichten.
  4. An Angenehmes denken
    Wer sich genau vorstellt, was alles passieren kann, steigert sich automatisch in die Angst hinein. Besser: etwas schönes vorstellen, z.B. das erste Baden im Meer, und diese Vorstellung mit einer Geste koppeln. In einer angstauslösenden Situation reicht dann schon allein die Geste zum Entspannen aus.
  5. Gedankenstopp
    Sich eine rote Ampel oder ein Stopp-Schild vorstellen – so lassen sich aufkommende Ängste unterbrechen. Wer trotz dieser Maßnahmen auf Dauer immer noch ein mulmiges Gefühl hat, der kann in Seminaren über verschiedene Methoden, Techniken und Verhaltensmaßnahmen lernen, seine Flugangst wieder zu verlieren.